Warum Open-Source so geil ist

In diesem Blogpost schreibe ich mal über eher technische Themen und beschreibe, weshalb Open-Source-Projekte meiner Meinung nach extrem geil sind.

Was ist Open-Source eigentlich?

Naja, simpel gesagt ist Open-Source Software (also zum Beispiel Apps, Programme, Webseiten, etc.) deren Quellcode öffentlich ist. Jede*r kann also einsehen, wie die entsprechende Software programmiert ist und funktioniert. Auf diese Weise können Fehler in der Software schnell behoben werden, da jede*r seinen/ihren eigenen Code beitragen kann und Fehler beheben kann. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, dass Leute, die den Code verstehen, weil sie mit der Programmiersprache vertraut sind, überprüfen können, ob die Software sicher ist und Datenschutzfreundlich ist.

Geniale Open-Source-Projekte

Es gibt unzählige Open-Source-Projekte. Oft stellen sie Alternativen zu bekannten Services dar, die einfach eine schlechte Sicherheit oder schlechten Datenschutz bieten. Nachfolgend mal eine kleine Auswahl von etwas bekannteren Projekten, die sehr nice sind.

Mastodon

Das Banner von Mastodon

Ich denke, dass die meisten von euch Twitter kennen. Mastodon bietet hier eine dezentrale, datenschutzfreundliche Alternative zu Twitter. Jede*r kann eine eigene Mastodon-Instanz erstellen und diese selbst anderen Personen bereitstellen. Andere können sich dann dort registrieren und ihre „Toots“ (Equivalent zu Tweets) posten.

Mastodon ist hierbei deutlich Datenschutzfreundlicher und dezentralisiert, was eine Sperrung oder Zensur durch einen Staat quasi unmöglich macht. Darüber hinaus haben die Leute, die Instanzen anbieten keinen Drang danach sich damit zu bereichern. Die Daten werden daher nicht für irgendwelche Werbezwecke oder zur Gewinnmaximierung missbraucht. Wenn eine Instanz schlecht administriert wird und nur dummes Zeug zulässt oder übermäßig/ungerecht zensiert, können Nutzer*innen einfach die Instanz wechseln.

Wer mehr über Mastodon erfahren will, kann das hier tun. Der Quellcode von Mastodon kann hier gefunden werden.

Ich biete übrigens auch eine eigene Mastodon-Instanz an, bei der sich jede*r registrieren kann der/die Lust darauf hat. Ihr kommt dort über den folgenden Link hin: https://braydmedia.de

Signal

Das Signal-Logo

Für WhatsApp gibt es auch eine extrem gute Alternative. Sie bietet vielleicht nicht ganz so viele Funktionen wie Telegram an, ist dafür aber deutlich sicherer.

Signal ist wie WhatsApp oder Telegram ein Messenger. Edward Snowden selbst nutzt Signal, da er einfach so extrem sicher ist. (Quelle: Twitter) Signal speichert quasi gar keine personenbezogenen Daten, die irgendjemandem etwas bringen würden. (Quelle: Twitter) Die Server sind zwar in den USA, was jedoch in diesem Fall nicht schlimm ist, da Signal schlichtweg keine Daten von seinen Nutzer*innen hat, die Signal an irgendwelche Regierungen weitergeben könnte (as said). Mit Signal kann man den (für Nicht-Informatiker*innnen) komplizierten Weg von Matrix-Servern umgehen.

Für die Verwendung von Signal wird allerdings leider nach wie vor eine Handynummer zur registrierung benötigt. Dies ist für mich persönlich auch der einzige Kritikpunkt an Signal, da man das besser umsetzen könnte. Vielleicht wird es ja aber in der Zukunft möglich sein, dass der Zwang zur Nutzung einer Handynummer entfällt.

Nextcloud

Das Logo von Nextcloud

Nextcloud ist auch ein sehr geiles Open-Source-Projekt. Ich nehme mal an, dass so gut wie jede*r von euch auch einen Cloud-Speicherdienst nutzt – sei es nun Google Drive, iCloud Drive, Dropbox oder andere. Der Nachteil daran ist, dass hierbei eure persönlichen Dateien auf fremden Rechenzentren rumfahren. Prinzipiell nicht schlimm, bis diese Daten jedoch mal gehackt werden oder von Regierungen „eingezogen“ und ggf. gegen euch verwendet werden.

Wer seine Dateien lieber selbst irgendwo ablegt hat hierbei eine komfortable Möglichkeit mit Nextcloud. Es ist ähnlich wie Google Drive aufgebaut aber halt Open-Source. Darüber hinaus kann man es theoretisch auf seinem eigenen Server hosten, wodurch die eigenen Dateien auch bei einem selbst bleiben und trotzdem von überall aus abrufbar sind.

Ich hoffe euch hat dieser kleine Einblick in die Open-Source-Welt gefallen, auch wenn dieses Wissen nichts neues ist für Leute, die sich generell damit befassen. Ich habe aber schon realisiert, dass viele gar nicht wissen wie genial Open-Source ist und was für gute Projekte es gibt.

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